Yoga, Besser aufstehen mit Swissflex – Yoga am Morgen

Entspannt und voller Energie in den Tag starten dank Yoga am Morgen! Wir zeigen dir die Vorteile und die besten Yogaübungen, die du morgens machen kannst.

Yoga – was ist das?

Yoga ist eine indische Lehre und geht auf den Yoga­meister (Yogi) Patanjali zurück, der die «Acht Glieder des Yoga» beschrieb. Durch Meditation und Körperhaltungen (Asanas) werden tiefe Entspannung und vollkommene Kontrolle über den Körper erlangt. Yoga hilft dir, deinen Geist zu befreien.

Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Schon nur 10 Minuten Yoga reichen am Morgen, um dich geistig und körperlich fitter zu fühlen. Bevor du aber mit Yoga startest, empfehlen wir dir die Fenster zu öffnen, damit genug frische Luft in dein Schlafzimmer kommt – dann kannst du deinen Tag mit dem Sonnengruss starten. Diese Yoga-Abfolge ist ein gutes Herz-Kreislauf-Training, stärkt die Körpermitte und löst Verspannungen in Schultern und Hüften.

Der Sonnengruss
Tadasana (Berghaltung)

In der Tadasana stehst du aufgerichtet, die Füsse hüftgelenksbreit auseinander und die Hände, vor dem Herzen zueinander. Mit dieser Übung kannst du dich innerlich sammeln und dich mental auf das Yoga vorbereiten.

Urdhva Hastasana (Einatmen)

Mit dem Einatmen nimmst du die Arme über die Seiten hoch, wo sich die Handflächen berühren. Mit deinem Blick folgst du deinen Daumen, deine Schultern entspannen sich.

Uttanasana (Vorbeuge, Ausatmen)

Mit dem Ausatmen kippst du langsam mit dem Becken nach unten in die Vorbeuge – die Stirn zieht in Richtung Schienbein.

Ardha Uttanasana (halbe Vorbeuge, Einatmen)

Hebe deinen Blick etwas an und ziehe deinen Rücken lang – nun bist du in der halben Vorbeuge.

Adho Mukha Svanasana (Herabschauender Hund, Ausatmen)

Steig mit der Ausatmung in den herabschauenden Hund. Bring deinen rechten Fuss mit einem Ausfallschritt nach hinten, der Blick geht nach vorne und die Schultern nach hinten. Stelle nun deinen linken Fuss neben den rechten. Deine Finger sind gespreizt und die Arme gestreckt, dein Rücken ist lang. Die Sitzbeinknochen ziehen nach oben. Strecke deine Beine – die Fersen kannst du zuerst heben und dann sanft in Richtung Boden ablegen.

Brettposition (Einatmen)

Du gehst sanft in die Brettposition; dabei bringst du deine Schultern über die Handgelenke, dein Bauch ist fest.

Ablegen (Ausatmen)

Mit der Ausatmung legst du dich auf den Boden – deine Arme sind gebeugt, die Ellbogen nah am Körper und zeigen nach hinten. Solltest du Schwierigkeiten haben, dich direkt absinken zu lassen, kannst du natürlich zuerst deine Knie abstellen.

Bhujangasana (kleine Kopra, Einatmen)

Deine Hände bleiben unter den Schultern. Hebe den Kopf um in die Rückbeuge zu gehen. Dein Brustbein zieht nach vorne und die Schultern nach hinten – gleichzeitig schiebt sich das Schambein Richtung Boden und deine Füsse liegen auf dem Boden.

Adho Mukha Svanasana (Herabschauender Hund, Ausatmen)

Schiebe dich zurück in den herabschauenden Hund. Am besten gelingt dir das, wenn du deine Hände und Füsse fest in den Boden drückst und deine Sitzknochen wieder nach oben ziehen.

Ardha Uttanasana (halbe Vorbeuge, Einatmen)

Während der Einatmung stellst du mit einem Ausfallschritt sanft ein Bein nach dem anderen nach vorne zwischen die Hände. Auch dein Blick und das Brustbein ziehen nach vorne, deine Schultern nach hinten.

Urdhva Hastasana (Einatmen)

Mit dem Einatmen nimmst du die Arme über die Seiten hoch, wo sich die Handflächen berühren. Mit deinem Blick folgst du deinen Daumen, deine Schultern entspannen sich.

Tadasana (Ausatmen)

Nimm langsam deine Arme nach unten, die Krone des Kopfes zieht nach oben und die Fingerspitzen Richtung Boden. Deine grosse Zehen berühren sich.

Geschafft! Jetzt kannst du zufrieden mit dir selbst und entspannt in einen neuen wundervollen Tag starten!