Minimalistisches Bett mit weißer Bettwäsche

Beim Bettwäsche Wechseln scheiden sich die Geister – die einen sind der Meinung, dass schon wöchentliches Wechseln zu wenig wäre, die anderen überwinden sich erst nach ein paar Wochen, das Bett abzuziehen. Während wir unsere Kleidung wie selbstverständlich am Abend in den Wäschekorb legen, scheinen die wenigsten dieses Bedürfnis bei der Bettwäsche zu haben. Warum wir die Bettwäsche trotzdem regelmässig wechseln sollten und vor allem wie häufig dies empfehlenswert ist, erfährst du im Beitrag.

Warum du nicht aufs Wechseln der Bettwäsche verzichten solltest

Im Durchschnitt verbringen wir jede Nacht acht Stunden im Bett, was sich zu einem Drittel unserer gesamten Lebenszeit summiert. Doch nicht nur zum Schlafen wird das Bett genutzt, hinzu kommt Frühstücken im Bett, lesen und faulenzen, manchmal sogar herumtoben mit den Kindern. 😉 Dass dabei Staub, Krümel und Co. mit in dein Bett kommen, bleibt oft gar nicht aus. Und selbst wenn du jeden Abend frisch geduscht ins Bett gehen solltest, verlierst du über Nacht trotzdem Hautschuppen, Haare und Schweiss. Diese Prozesse deines Körpers sind ganz natürlich, machen das regelmässige Wechseln und Waschen der Bettwäsche sowie die Pflege deiner Matratze aber zu einem Muss. Dann haben Milben erst gar keine Chance, sich auszubreiten und du kannst immer mit einem frischen Gefühl einschlafen.

Wie oft die Bettwäsche wechseln?

Alle 14 Tage solltest du die Bettwäsche wechseln bzw. waschen. Auch, wenn das bei einem grossen Bett mit vielen Kissen anstrengend erscheinen mag, sollten alle Bezüge abgenommen und durch eine frische Garnitur ersetzt werden.

Aber wie bei jeder Regel gibt es auch hier Ausnahmen. Wenn du beispielsweise nachts stark schwitzt, solltest du unter Umständen öfter die Bettwäsche wechseln. Dasselbe gilt auch für Hausstauballergiker. Um dich selbst vor unruhigen Nächten und Niesanfällen zu schützen, ist es wichtig deine Bettwäsche häufiger zu wechseln und vor allem auf die Temperatur zu achten. Milben sterben bei einer Temperatur ab 58°C ab, daher solltest du dein Bettzeug bei 60°C waschen.

Weiße Bettwäsche

Tipps für eine schonende Wäsche

Häufiges Waschen ist bekanntlich nicht besonders materialschonend. Um dennoch möglichst lange deine Lieblingsbettwäsche verwenden zu können, solltest du einige Tipps beherzigen. Drehe deine Bettbezüge auf links bevor sie in die Waschmaschine wandern. So schützt du den Stoff und die Farben bleiben länger kräftig und leuchtend. Grundsätzlich solltest du beim Bettwäsche Wechseln und anschliessendem Waschen darauf achten, sie nach Farben zu trennen. Bunte, weisse und schwarze Wäsche kommt also separat in die Maschine. Wie du die einzelnen Farben am besten pflegst, verraten wir dir hier:

  • Bunte BettwäscheHierfür verwendest du am besten ein Colorwaschmittel, damit die Farben lange ihre Leuchtkraft behalten. 40°C sind hier ausreichend, bei stark verschmutzter Bettwäsche kannst du auch 60°C einstellen.
  • Schwarze BettwäscheHier kannst du wie bei bunter Wäsche vorgehen. Wähle lieber die niedrigere Temperatur und verwende ein spezielles Waschmittel, damit die schwarze Farbe nicht verblasst.
  • Weisse BettwäschePrinzipiell kann weisse Bettwäsche auf bis zu 95°C gewaschen werden. Wirf aber zur Sicherheit einen Blick auf den Pflegehinweis deiner Bettbezüge, um die optimale Temperatur herauszufinden. Als Waschmittel eignet sich Color- oder Vollwaschmittel.

Eine Bettwäsche für das ganze Jahr?

Bei der Bettwäsche verhält es sich ähnlich wie mit deiner Kleidung. Du würdest schliesslich im Sommer keinen dicken Winterpulli tragen oder im Winter mit dünner Hose aus dem Haus gehen, oder? Auch deine Bettwäsche kannst du an die Jahreszeiten anpassen, um immer optimale Bedingungen für deinen Schlaf zu schaffen. Wenn du die Bettwäsche wechselst, kannst du in einem Schritt überprüfen, ob sie immer noch die Anforderungen für die jeweilige Jahreszeit erfüllt. 😉 Für kalte Tage solltest du eine Bettwäsche wählen, die Wärme gut speichert, damit du es gemütlich und kuschelig hast. Hierfür eignen sich besonders Stoffe wie Flanell oder Seersucker. Für den Sommer hingegen benötigst du atmungsaktive Stoffe, die Feuchtigkeit direkt vom Körper abtransportieren und die Temperatur ausgleichen. Jersey und Pekal sind eine gute Wahl, denn sie sorgen nachts für eine angenehme Kühle.

Du suchst eher nach einem Allround-Talent, dass sowohl im Sommer als auch im Winter ein treuer Begleiter ist? Eine Bettwäsche aus Seide sorgt das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen. Ein weiterer Vorteil: Sie bietet Hausstaubmilben keinen günstigen Lebensraum, weshalb sie sich perfekt als Allergikerbettwäsche eignet.

Fazit

Bettwäsche wechseln solltest du auf deiner Liste der Haushaltspflichten auf jeden Fall vermerken. Wenn es mal ein paar Tage später passiert, brauchst du dir aber nicht direkt Sorgen zu machen. Letztendlich musst du dich in deinem Bett wohlfühlen, um Entspannung zu finden und ruhig schlafen zu können. Und wie solltest du besser einschlafen können als in einem frisch bezogenen Bett. 😉