Frühsport

Frühsport hört sich für die einen nach einer tollen Idee an, für andere hingegen ganz und gar nicht. Im Bett ist es schliesslich so gemütlich! Dabei ist Sport am Morgen super geeignet, um dir eine Extraportion Energie zu spenden. Frühsport kann sich positiv auf Körper und Geist auswirken – darum ist das frühe Aufstehen einen Versuch wert! Wir haben ein paar Hilfestellungen, wie auch Morgenmuffel sportlich in die Gänge kommen.

  1. Darum tut Frühsport gut
  2. Frühsport in die morgendliche Routine einbauen
  3. Frühsport für Morgenmuffel
  4. Frühsport an der frischen Luft
  5. Frühstück vor oder nach dem Sport?

Darum tut Frühsport gut

Nach dem Aufstehen spürst du die Müdigkeit noch in den Gliedern? Frühsport ist ein echter Muntermacher! Bereits ein kurzes Sportprogramm am Morgen hilft dabei, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Durch die morgendliche Bewegung wird die Durchblutung im Körper angeregt und auch der Stoffwechsel wird in Gang gesetzt. So startest du viel aktiver in den Tag! Der positive Effekt des Frühsport-Workouts kann sogar noch den ganzen Tag lang anhalten. Denn Sport ist ein hervorragender Ausgleich zum stressigen Alltag und unterstützt dich auf Dauer dabei, Stress besser verarbeiten zu können. Wer schon morgens sportlich aktiv ist, geht zudem mit einem guten Gefühl in den Tag, denn beim Sport werden Glückshormone ausgeschüttet. Das hört sich doch gut an, oder?

Wenn das Workout bereits am Morgen absolviert ist, hast du ausserdem abends «frei». Du kannst deinen Abend also nutzen, um mit den Kindern zu spielen, zu faulenzen oder einem anderen Hobby nachzugehen – ganz ohne die Sorge, der Sport könnte auf der Strecke bleiben!

Frühsport in die morgendliche Routine einbauen

Dein innerer Schweinehund ist gegen Sport, egal, zu welcher Uhrzeit? Da bist du nicht allein! Damit du dich besser zum Frühsport motivieren kannst, solltest du eine feste Routine etablieren. Wenn das Frühsport-Workout zu deinen morgendlichen Abläufen dazugehört, wird es dir mit der Zeit viel leichter fallen, für den Sport aufzustehen.

Frühsport zu Hause

Lege dir die Sportsachen schon abends bereit, damit du am Morgen ohne grossen Aufwand fertig für dein Workout bist. Dann sinkt die Motivation nicht so schnell! Achte ausserdem darauf, dir genug Zeit für dein Workout und das anschliessende Zurechtmachen einzuräumen. Abgehetzt und mit dem ständigen Blick auf die Uhr macht das Training gleich viel weniger Spass und es wird schwer, eine Routine daraus zu machen.

Frühsport für Morgenmuffel

Morgensport zu Hause

Besonders für Morgenmuffel erscheint Frühsport häufig schwer umsetzbar. In aller Früh ins Fitnessstudio zu fahren klingt für dich eher abschreckend? Es geht auch anders! Morgenmuffel können ein paar sportliche Übungen einfach in ihre Morgenroutine zu Hause integrieren. Nach dem Aufstehen erst einmal ein bisschen dehnen. Strecke die Arme in die Höhe, als würde dich jemand wie eine Marionette an einer Schnur nach oben ziehen. Dann verschränkst du die Hände hinter dem Rücken und streckst die Arme so weit wie möglich durch. Dehnübungen helfen dir dabei, die Müdigkeit abzuschütteln und deine Glieder zu lockern.

Beim Zähneputzen geht es weiter: Nebenbei kannst du ein paar Kniebeugen und Wadenwippen machen. Beide Übungen stärken die Waden und die Oberschenkel. Mache die Übungen zwei bis vier Minuten lang – so werden auch die Zähne gründlich geputzt. 😉

Danach kannst du das Frühsport-Workout am Frühstückstisch fortsetzen. Setze dich aufrecht auf einen Stuhl und verschränke die Hände hinter dem Kopf. Nun den Oberkörper bis maximal 45 Grad nach links neigen und 15- bis 20-mal wiederholen. Dann ist die rechte Seite dran. Diese Übung ist gut für die seitliche Bauchmuskulatur. Weiter geht es mit Ellenbogendrücken. Stütze die Ellenbogen auf den Küchentisch und balle die Hände zu Fäusten. Die Beine hüftbreit öffnen. Presse nun mit den Ellenbogen für etwa 15 Sekunden kräftig gegen die Tischplatte und wiederhole die Übung dreimal. Das stärkt zum Beispiel den Rücken.

Frühsport an der frischen Luft

Frühsport draussen

Nicht nur Sport belebt Körper und Geist, auch frische Luft gibt dir einen Energieschub. Daher ist Frühsport im Freien eine super Möglichkeit, fit in den Tag zu starten und dir selbst etwas Gutes zu tun. Joggen oder Radfahren sind bestens dafür geeignet. Nimm dir immer mal wieder eine andere Strecke vor, damit der Sport am Morgen abwechslungsreich bleibt. Wie lange du läufst oder radelst, kannst du ganz individuell entscheiden, je nach Lust und Laune – oder Ausdauer. 😉 Wenn du es einmal erst später aus den Federn schaffst, verkürzt du die Runde einfach. Auch eine gute Idee: Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder ein Stück zu Fuss gehen. So musst du nur ein wenig früher aufstehen und bewegst dich jeden Morgen vor der Arbeit!

Frühstück vor oder nach dem Sport?

Sollte man vor oder nach dem Sport frühstücken? Ein leerer Magen beim Frühsport ist nicht ratsam, weil der Körper dann Energie aus den Eiweissreserven der Muskulatur zieht statt aus den Fettreserven. Das wollen wir vermeiden! Bereits abends solltest du darauf achten, Eiweiss, Vitamine und Kohlenhydrate zu dir zu nehmen. Ein ausgewogenes Abendessen spendet dir auch am Morgen noch Kraft. Zusätzlich kannst du morgens eine Kleinigkeit essen, bevor das Frühsport-Workout beginnt. Eine Banane oder etwas Quark mit Haferflocken eignen sich zum Beispiel als Grundlage für das Training.

Das richtige Frühstück ist erst nach dem Frühsport an der Reihe! Mit vollem Magen trainiert es sich nämlich nicht gut, da der Körper seine Energie für die Verdauung benötigt. Ein gesundes Frühstück mit Vitaminen und Eiweiss füllt die Energiespeicher des Körpers wieder auf. Quark und Porridge mit Obst und einer Handvoll Nüsse schmecken beispielsweise sehr lecker und geben dir nach dem Training Kraft für einen erfolgreichen Tag!