Haustiere im Bett

Mit unseren Vierbeinern zu kuscheln, ist ein wundervoller Zeitvertrieb, der für pure Glücksgefühle sorgt. Manch einer würde die Kuscheleinheiten deshalb am liebsten im gemütlichen Bett fortsetzen – erst recht, wenn der Hundeblick Herzen zum Schmelzen bringt. Aber ist es eine gute Idee, unsere Haustiere im Bett kuscheln oder sogar schlafen zu lassen? Hier gehen die Meinungen auseinander! Wir klären, ob ihr euer Bett bedenkenlos mit Hund oder Katze teilen könnt.

  1. Beeinträchtigen Haustiere die Hygiene im Bett?
  2. Verschlechtern Haustiere im Bett die Schlafqualität?
  3. Warum Haustiere im Bett auch positive Effekte haben
  4. Die beste Lösung für alle finden

Beeinträchtigen Haustiere die Hygiene im Bett?

Der unangefochtene Grund, der gegen Haustiere im Bett genannt wird, ist die Hygiene. Beim Gassigehen werden Hunde zu wahren Entdeckern, die neugierig durchs Unterholz streifen. Dabei kann leider auch mal eine Zecke oder ein Floh zum ungebetenen Gast werden. Auch Katzen, die draussen auf Streifzug gehen dürfen, können blinde Passagier oder Schmutz ins Haus bringen. Im Bett möchte man davon natürlich nichts sehen!

Nach Ausflügen ist also Fellpflege angesagt, bevor die Vierbeiner ins Bett dürfen. Allein schon aus gesundheitlichen Gründen lohnt es sich, das Fell mit einem speziellen Floh- oder Zeckenkamm zu kämmen. Denn Zecken und Flöhe können ernsthafte Krankheiten auslösen.

Swissflex MatratzenhülleAuch die Tierhaare stören die Hygiene im Bett und sind ein Grund, über getrennte Betten für Mensch und Tier nachzudenken. Wenn du deinen Hund oder deine Katze dennoch bei dir im Bett schlafen lässt, ist das regelmässige Wechseln der Bettwäsche ein absolutes Muss. Schüttle ausserdem Decke und Kissen beim Bettenmachen gut aus.

Ebenfalls praktisch sind Matratzen mit abnehmbaren Hüllen, die sich leicht reinigen lassen. Die Swissflex Matratzenhülle ‚fresh & free‘ zum Beispiel ist bis 60°C waschbar, trocknet schnell und beugt der Schimmel- und Bakterienbildung vor. Bestens geeignet für Tierfreunde und Allergiker! Katze im Bett

Verschlechtern Haustiere im Bett die Schlafqualität?

Welpe im BettEin weiteres oft genanntes Argument gegen Haustiere im Bett ist der negative Einfluss auf die Schlafqualität. Aber ist da tatsächlich etwas dran? Forscher konnten bisher keine eindeutige Antwort dazu liefern, ob Hund und Katze im Bett unseren Schlaf beeinträchtigen. Hier sind die Wahrnehmungen individuell verschieden, sodass jeder für sich entscheiden muss, ob er sein Bett zur tierfreien Zone erklärt oder nicht.

Problematisch wird es oftmals, wenn es zu voll im Bett wird. Du, dein Partner oder deine Partnerin und euer Haustier – da ist schon eine grosszügige Liegefläche gefragt. Denn nicht nur wir Menschen, sondern auch Tiere bewegen sich im Schlaf. Vor allem mit grossen Hunden ist es meist schwierig, ausreichend Bewegungsfreiheit für alle zu gewährleisten. Aber auch mit Katzen und kleineren Hunden solltet ihr dafür sorgen, dass es im Bett nicht zu eng wird.

Wenn du einen sehr leichten Schlaf hast, kann es ebenfalls die bessere Wahl sein, Hund oder Katze nicht mit im Bett schlafen zu lassen, damit du nicht durch ihre Geräusche, Bewegungen oder nächtliche Ausflüge gestört wirst.

Warum Haustiere im Bett auch positive Effekte haben

Katze im BettWas spricht nun überhaupt für Haustiere im Bett? Hund und Katze sind treue Begleiter, die uns allein durch ihre Nähe ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln können. Wenn die bessere Hälfte verreist ist oder man alleine lebt, kann ein Haustier als nächtlicher Kuschelpartner besonders guttun. Mit dem flauschigen Bettnachbarn fühlt man sich gleich gut aufgehoben und kann mit einem guten Gefühl entspannen.

Auch viele Vierbeiner suchen die menschliche Nähe, besonders Hunde, die alleine gehalten werden. Denn eigentlich sind Hunde Rudeltiere. Herrchen oder Frauchen sind also angehalten, ihnen Sicherheit und Zuneigung entgegen zu bringen. Wenn ihnen die Tür zum Schlafzimmer vor der Nase zugemacht wird, können sich die Fellnasen hingegen ausgegrenzt fühlen.

Die beste Lösung für alle finden

HundebettHygiene und ausreichend Platz sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Haustiere im Bett schlafen dürfen. Wenn du das Bett mit deinem Partner oder deiner Partnerin teilst, solltet ihr euch unbedingt einig sein, was die Vierbeiner im Bett angeht. Ist einer von euch dagegen, solltet ihr das respektieren!

Zudem ist es wichtig, deine Schlafqualität und das Verhalten deines Haustieres im Auge zu behalten. Wenn du immer häufiger im Schlaf gestört wirst oder dein Haustier Verhaltensauffälligkeiten entwickelt, solltest du die Schlafplätze trennen. Nur Vorsicht: Sollte dein Haustier mehr Gefallen am geteilten Bett finden als du, verlangt eine Abgewöhnung Ausdauer, Geduld und Konsequenz. Überlege dir deine Entscheidung also gut. Und vergiss nicht, auch Welpen sind irgendwann einmal ausgewachsen und haben ihren eigenen Kopf!

Eine gute Lösung für alle kann deshalb ein separates Katzen- oder Hundebett im Schlafzimmer sein. So ist euer Vierbeiner auch nachts in eurer Nähe, aber jeder hat sein eigenes Reich zum Entspannen. 😊