Matratze reinigen

Die Matratze zu reinigen, ist ein wichtiger Bestandteil einer gründlichen Matratzenpflege, welche die Lebensdauer deiner Matratze wesentlich verlängern kann. Immerhin verbringen wir durchschnittlich mehr als ein Drittel des Tages im Bett. Dadurch sammeln sich mit der Zeit Staub, Schweiss und Hautschuppen an – ein guter Nährboden für Bakterien und Milben. Mit unseren Tipps meisterst du die Reinigung deiner Matratze mit links und geniesst ein rundum frisches Gefühl im Schlafzimmer!

Darum solltest du deine Matratze regelmässig reinigen

Sei es bei einem ausgiebigen Schlemmer-Frühstück im Bett oder beim Kuscheln mit deinem Hund nach einem Spaziergang an der frischen Luft: Ein Malheur im Schlafzimmer ist schneller passiert als gedacht und kann unschöne Flecken auf deiner Matratze hinterlassen. Darum ist es wichtig, die Matratze regelmässig zu reinigen und von Verschmutzungen zu befreien, die sich im Alltag angesammelt haben. Doch selbst, wenn oberflächlich betrachtet keinerlei Flecken zu erkennen sind: Auch Schweissrückstände oder winzige Hautschuppen, die jeder Mensch im Schlaf verliert, setzen deiner Matratze mit der Zeit zu und schaffen einen idealen Nährboden für Bakterien und Milben. Bis zu 1,5 Millionen der kleinen Spinnentiere können sich in einem einzigen Bett aufhalten und durch ihren Kot bei vielen Menschen Allergien auslösen. Mit den richtigen Pflegetipps machst du es den ungebetenen Tierchen allerdings so richtig ungemütlich. Wir verraten dir, wie du deine Matratze effektiv reinigen kannst und von einem wunderbar sauberen Gefühl in deiner Schlafoase profitierst.

Tipps zum Matratze reinigen

Matratze reinigen – Wie oft ist das nötig?

Wenn es darum geht, die Matratze zu reinigen, drücken viele von uns lieber mal ein Auge zu. Dabei verbringst du auf keinem anderen Möbelstück so viel Zeit wie auf deinem Bett! In einer angenehmen Schlafumgebung haben Rotwein- oder Kaffeeflecken absolut nichts verloren. Grund genug, sich nicht länger vor dem Saubermachen zu drücken. Durch einen abnehmbaren Matratzenbezug, einen Matratzenschoner und ein Bettlaken ist es nämlich gar nicht so schwer, die Matratze rein zu halten und ein frisches Schlafklima zu geniessen.

Am besten prüfst du deine Matratze und vor allem den Matratzenbezug in regelmässigen Abständen auf Verschmutzungen. Je frischer ein Fleck, desto leichter lässt er sich in der Regel entfernen. Also nichts wie ran, bevor die Verschmutzung durch den Matratzenbezug in die Matratze sickert. Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Matratzenbezug alle paar Monate von Staub, Hautschuppen und Co. zu befreien. Eine Intensivreinigung deiner Matratze solltest du dir für ein hygienisches Schlafklima mindestens ein Mal pro Jahr gönnen. Hausstauballergiker profitieren mitunter von einer häufigeren Reinigung – wenn auch du besonders empfindlich auf Verschmutzungen, Staub und Milben reagierst, solltest du auf deine Symptome achten und den Reinigungsrhythmus des Matratzenbezugs entsprechend anpassen. Dabei solltest du es allerdings auch nicht übertreiben: Ein Sauberkeitswahn schadet der Matratze mehr, als dass er nützt. Durch das Wechseln von Bettwäsche und Bettlaken in regelmässigen Abständen trägst du bereits enorm zu der Bett-Hygiene bei.

Matratze reinigen – Lüften gegen Milben und Schimmel

Der erste Schritt, um deine Matratze zu reinigen, ist ein sorgfältiges Lüftungsverhalten. Zum Auslüften hebst du deine Matratze so weit aus dem Bettrahmen, dass sie weitgehend freisteht und öffnest das Fenster für einige Stunden, um für eine frische Luftzufuhr zu sorgen – die mögen Milben nämlich überhaupt nicht! Das Schlafzimmer regelmässig zu lüften ist auch deshalb so wichtig, weil du so der Schimmelbildung deiner Schlafunterlage vorbeugst. Wenn du dein Matratzenmodell zusätzlich drehst oder wendest, sorgst du zudem für eine gleichmässige Belastung und beugst unliebsamen Liegekuhlen vor.

Unser Tipp: Die frische Luftzirkulation bringt möglicherweise auch etwas Feuchtigkeit ins Schlafzimmer. Deshalb ist es sinnvoll, die Matratze im Anschluss bei Zimmertemperatur aufrecht stehen zu lassen, bevor du zu einem frischen Bettlaken greifst.

Matratzenbezug waschen – Achte auf das Pflegeetikett

Die Matratzenpflege ist kinderleicht, wenn deine Matratze einen abnehmbaren Bezug besitzt. Bevor du den Matratzenbezug in die Waschmaschine steckst, solltest du dich in jedem Fall mit den Pflegehinweisen des Wäscheetiketts vertraut machen. Auf diese Weise erfährst du, bei welcher Temperatur du den Bezug waschen darfst und welches Waschmittel sich zur Reinigung am besten eignet.

Waschsymbole Überblick

Wenn deine Matratze sehr gross ist dadurch auch ihr Bezug, stösst das Fassungsvermögen einer handelsüblichen Waschmaschine schnell an seine Grenzen. In diesem Fall besuchst du lieber einen Waschsalon in deiner Nähe, der über grössere Wäschetrommeln verfügt. Nach der Reinigung lässt du den Matratzenbezug am besten an der frischen Luft trocknen. Auch der Trockner ist eine Option, wenn es einmal schnell gehen muss und der Bezug trocknergeeignet ist – achte dafür auf das Trocknersymbol auf dem Pflegeetikett. Wichtig: Die Matratze darf erst zurück in den Bezug, wenn dieser vollkommen trocken ist. Sonst könnte die Restfeuchtigkeit zu Stockflecken oder sogar Schimmel führen.

Matratzenbezug waschen

Matratzenbezug reinigen – Diese SOS-Tipps helfen gegen Verschmutzungen

Die gute Nachricht: Wenn dir einmal ein Missgeschick passiert ist, kannst du deinen Matratzenbezug oftmals selbst reinigen und musst ihn nicht extra in die Reinigung geben. Diese Hausmittel haben sich im Kampf gegen lästige Flecken bewährt:

  • Blutflecken entfernen: Blutflecken lassen sich am leichtesten entfernen, wenn sie frisch sind. Befeuchte den Fleck mit etwas kaltem Wasser und verwende danach eine grosszügige Menge Backpulver oder Sodalauge. Nach einer halben Stunde Einwirkzeit gründlich abspülen und trocknen lassen.
  • Rotweinflecken entfernen: Ist der Rotweinfleck noch frisch, kann Mineralwasser wahre Wunder bewirken. Handelt es sich hingegen um ein älteres Malheur, bestreue den Fleck am besten mit Salz und schabe den getrockneten Rotweinfleck anschliessend ab.
  • Schweissflecken entfernen: Unansehnliche Schweissflecken sind auf der Matratze leider keine Seltenheit. Am besten gehst du dagegen mit Backpulver und Natron vor, die du über Nacht einwirken lässt. Am nächsten Morgen mit Wasser abspülen und vollständig trocknen lassen.
  • Urinflecken entfernen: Zitronensaft und Essig sind deine Waffen gegen Urinflecken! Dazu beträufelt man den Fleck mit einem Gemisch beider Flüssigkeiten und lässt ihn im Anschluss trocknen. Da Essig einen intensiven Eigengeruch hat, solltest du Urinflecken idealerweise gleich morgens behandeln und die Matratze danach gut auslüften.

Bettlaken und Matratzenbezug schützen deine Matratze vor einem Grossteil an Staub, Hautschuppen oder Flecken. Zusätzlich ist ein Matratzenschoner empfehlenswert, der als weitere Schutzschicht dient. Durch eine regelmässige Reinigung bewahrst du ein sauberes Bett und ein frisches Gefühl im Schlafzimmer!