Meditation zum Einschlafen ausprobieren

Den Kopf befreien und die Ereignisse des Tages loslassen: Viele schwören gerade in stressigen Zeiten auf Meditation zum Einschlafen. Wenn du abends häufig wach liegst und nach einer Möglichkeit suchst, das Gedankenkarussell endlich abzustellen, könnte die uralte Entspannungstechnik auch für dich interessant sein. Wir verraten dir, wie du dich am besten auf das abendliche Meditieren vorbereitest und geben dir Tipps, damit du den nötigen Fokus für eine Meditation aufbauen kannst.

  1. Meditation zum Einschlafen – Bringt das wirklich etwas?
  2. Meditation zum Einschlafen – Die richtige Vorbereitung ist entscheidend
  3. Für Anfänger: Geführte Meditation zum Einschlafen

Meditation zum Einschlafen – Bringt das wirklich etwas?

Atmosphäre zum MeditierenEine Meditation zum Einschlafen, ist das wirklich sinnvoll? Wer regelmässig unter Einschlafstörungen leidet und sich morgens allzu oft mit schweren Augenlidern zur Arbeit schleppt, ist vermutlich zunächst einmal skeptisch, was die Wirksamkeit dieser Methode angeht. Forscher haben sich zum Glück die gleiche Frage gestellt und die traditionsreiche Praktik in mehreren, im Jahr 2015 veröffentlichten Studien einer gewissenhaften Prüfung unterzogen. Das erfreuliche Ergebnis: Meditation zum Einschlafen funktioniert tatsächlich und kann sogar die Schlafqualität verbessern!

Doch warum ist das so? Wenn du dir vor Augen hältst, dass übermässiger Stress die Ursache Nummer 1 für Schlafprobleme ist und abendliches Meditieren dabei hilft, kreisende Gedanken zur Ruhe zu bringen und den Körper auf Entspannung einzustellen, bist du des Rätsels Lösung schon ein ganzes Stück näher. Der Zustand innerer Ruhe, der sich bei einer Meditation einstellt, sorgt dafür, dass sich der Herzschlag verlangsamt und der Blutdruck sinkt – ideale Voraussetzungen also, um schnell und entspannt einschlummern zu können.

Meditation zum Einschlafen – Die richtige Vorbereitung ist entscheidend

Meditation zum EinschlafenWichtig zu wissen: So hilfreich Meditation zum Einschlafen an sich ist, als Sofortmassnahme und Last-Minute-Fix ist die Technik denkbar ungeeignet. Das liegt daran, dass Meditieren ein gewisses Mass an Achtsamkeit sowie die richtige Atmosphäre erfordert. Wenn du dich bereits schlaflos auf deiner Matratze hin und her wälzt, lohnt es sich meist nicht, mit einer Meditation zu beginnen, weil Geist und Körper dafür zu geschafft und zu abgelenkt sind. Die richtige Vorbereitung ist darum das A und O, wenn du neu im Meditieren bist. Folgende Tipps sind hilfreich, um eine entspannte Meditation zum Einschlafen einzuleiten:

  • Hast du dich schon einmal gefragt, warum viele beim Meditieren vor einer Kerze sitzen? Gedämpftes Licht fördert eine entspannte Atmosphäre und hilft dabei, Störfaktoren auszublenden. Sorge mindestens eine halbe Stunde vor deiner Schlafenszeit dafür, dass alle elektronischen Geräte im Schlafzimmer wie Smartphone, Laptop und Fernseher ausgeschaltet sind. Künstliches Licht hemmt die Melatoninbildung und signalisiert dem Körper, wach zu bleiben – das genaue Gegenteil von dem, was du mit deiner Meditation erreichen möchtest.
  • Nutze deine Meditation zum Einschlafen als wohltuendes Ritual, auf das Ruhe und Schlaf folgen. Wenn dir noch unerledigte Dinge einfallen, solltest du sie vor dem Schlafengehen von deiner To-Do-Liste streichen, damit dein Geist beim Meditieren auch wirklich loslassen kann und nicht mit deinem Alltag beschäftigt ist.
  • Wie jede neue Fähigkeit verlangt auch das Meditieren nach Übung und Wiederholung. Sei nicht zu ungeduldig und nähere dich deinem Ziel in kleinen Schritten, um Frustration zu vermeiden. Du kannst dir beispielsweise am Anfang vornehmen, fünf Minuten am Stück zu meditieren und die Dauer alle paar Abende um eine weitere Minute steigern, bis du bei etwa 20 Minuten angekommen bist. So lange braucht unser Körper nämlich, um vollständig entspannen zu können.

Für Anfänger: Geführte Meditation zum Einschlafen

Von Körperscans über spezielle Atem- und Achtsamkeitsübungen bis hin zu aktivem Yoga: Meditationstechniken gibt es viele. Besonders geeignet für Neulinge ist eine geführte Meditation zum Einschlafen, bei der dich eine Stimme auf die Meditation vorbereitet und dir Anweisungen gibt, denen du nur zu folgen brauchst. Dadurch, dass du dich auf die Stimme des Lehrers konzentrierst, rücken deine eigenen Gedanken automatisch in den Hintergrund und es fällt dir leichter, den Alltag abzustreifen und in einen meditativen Zustand zu gleiten. Auf Videoplattformen wie YouTube findest du zahlreiche Beispiele für geführte Meditationen – suche dir einfach ein Video aus, das deinen Geschmack trifft oder frage im Freundeskreis nach Empfehlungen.

Musik zum Meditieren

Eine weitere Möglichkeit, um abends zur Ruhe zu kommen und den Fokus für eine Meditation zum Einschlafen aufzubauen, ist das Hören entspannender Musik. Auch hier sind Video- und Musikstreaming-Plattformen eine ausgezeichnete Quelle und bieten eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Soothing Sounds! Die relaxten Klänge stimulieren dein Unterbewusstsein und verstärken den Ritualcharakter deiner Meditation. Du solltest verschiedene Meditations-Varianten ausprobieren, um eine zu finden, die für dich funktioniert und dich effektiv beim Einschlummern unterstützt. Ebenso wichtig ist es, das Einschlafen nicht herbeizuzwingen: Wenn du dich partout nicht auf das abendliche Meditieren konzentrieren kannst, ist es okay, abzubrechen und es am nächsten Tag wieder zu versuchen. Wenn du Meditation in deinen Alltag integrierst und auch abseits der Schlafenszeiten Achtsamkeit praktizierst, wirst du deine Stress-Trigger viel leichter identifizieren und umgehen können – dann klappt es mit der erholsamen Nachtruhe hoffentlich von ganz alleine!