Nachtschweiss

Nachtschweiss ist ein durchaus häufiges Phänomen, das vor allem in den Sommermonaten auftritt. Bei hohen Temperaturen, die auch nachts anhalten, kommt man selbst im Schlaf schnell ins Schwitzen. Nachtschweiss kann aber auch unabhängig vom Wetter auftreten. Wir werfen einen Blick auf die Ursachen für nächtliches Schwitzen und geben dir ein paar Tipps zum Abkühlen.

Nachtschweiss – ein weit verbreitetes Phänomen

Nächtliches Schwitzen ist ein weit verbreitetes Phänomen, das mit den Prozessen des Körpers im Schlaf zusammenhängt. Transpiration ist für den Körper nämlich ein Mittel, um die Temperatur zu regulieren, einen Schutzfilm für die Haut zu bilden und Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Nachtschweiss erfüllt demnach sogar nützliche Funktionen und ist nicht per se schlecht! In vielen Fällen tritt das nächtliche Schwitzen nur leicht auf, sodass du es gar nicht merkst und nicht gleich schweissgebadet aufwachst. Erst, wenn du sehr stark ins Schwitzen kommst, kann das den Schlaf stören und auf gesundheitliche Probleme hinweisen.

Ursachen für nächtliches Schwitzen

GELTEX_inside_M6Leichtes Schwitzen im Schlaf ist, wie bereits erklärt, ein natürlicher Prozess des Körpers. Starker Nachtschweiss hingegen kann verschiedene Ursachen haben.

Einer der wohl häufigsten Auslöser für Nachtschweiss sind sommerliche Temperaturen. Wenn es im Sommer auch nachts nur wenig abkühlt und im Schlafzimmer eine hohe Raumtemperatur herrscht, kann dir schnell der Schweiss ausbrechen. Denn Schlafen bei Hitze ist für den Körper eine Herausforderung. Kommen ein zu warmer Schlafanzug oder eine wenig atmungsaktive Bettwäsche hinzu, reagiert der Körper durch Schwitzen und versucht sich so Abkühlung zu verschaffen.

Bestimmt kennst du auch das Phänomen, dass du nach einem Albtraum schweissgebadet aufwachst. Schlechte Träume und Stress können das Schwitzen im Schlaf begünstigen, allerdings sind das meist Ausnahmen.

Auch deine Ernährung hat grossen Einfluss auf die nächtlichen Prozesse des Körpers. Scharfes, fettiges Essen vor dem Schlafengehen bringt die Verdauung auf Hochtouren und kann dadurch Nachtschweiss auslösen.

Wie hängen Nachtschweiss und Gesundheit zusammen?

Schlaf und Gesundheit sind eng miteinander verbunden, denn körperliches und seelisches Wohlbefinden trägt auch zu gutem Schlaf bei. Schlafstörungen hingegen werden oftmals durch Erkrankungen oder Stress hervorgerufen. Auch Nachtschweiss und Gesundheit stehen häufig in Zusammenhang.

Schwitzen im Schlaf wird beispielsweise oft durch Infektionskrankheiten, wie die Grippe oder Pfeiffersches Drüsenfieber, ausgelöst. Bei Fieber hilft der Nachtschweiss dem Körper, die hohe Temperatur zu senken und Giftstoffe auszuschwitzen. Das nächtliche Schwitzen ist also Teil des Genesungsprozesses.

Starkes nächtliches Schwitzen kann auch durch Autoimmun- oder Stoffwechselerkrankungen ausgelöst werden. Neurologische und psychische Erkrankungen gehen ebenfalls häufig mit verstärktem Schwitzen im Schlaf einher. Dann sind meist aber auch andere Symptome vorhanden. Zur Sicherheit solltest du einen Arzt zu Rate ziehen, wenn du über einen langen Zeitraum unter starkem Nachtschweiss leidest.

Tipps, um Nachtschweiss zu reduzieren

Wie reduziert man lästigen Nachtschweiss? Je nach Ursache gibt es ein paar Tipps, wie du für Abkühlung sorgen kannst und auch nachts cool bleibst.

Nutze am besten Bettwäsche aus einem atmungsaktiven Stoff, wie Leinen, Baumwolle oder Seide, damit die Transpiration der Haut ungehindert stattfinden kann. Achte beim Matratzenkauf auch auf die Atmungsaktivität der Matratze. Die versa 24 Gomtex® Gel zum Beispiel überzeugt durch ihre hervorragende Durchlüftung und trägt so zu einem angenehmen Schlafklima bei.

versa_24_Swissflex_Gel

Wenn dir beim Schlafengehen sehr warm ist, kannst du einen Waschlappen oder ein kleines Handtuch mit kaltem Wasser anfeuchten und damit Arme und Beine kühlen. Verzichte abends ausserdem auf stark gewürzte oder fettige Gerichte, um Nachtschweiss vorzubeugen. Leichte Rezepte sind gut geeignet, um satt zu machen, ohne zu beschweren.

Im Sommer ist es zunächst einmal wichtig, das Schlafzimmer möglichst kühl zu halten. Halte die Fenster tagsüber geschlossen und dunkle sie ab, um die Hitze auszusperren. Auch im Winter solltest du die Temperatur im Schlafzimmer genau im Auge behalten, um Nachtschweiss zu reduzieren. Die optimale Schlaftemperatur liegt bei 15 °C bis 18 °C, also heize im Schlafzimmer lieber nicht zu stark und denke auch im Winter ans Lüften. Tägliches Lüften wirkt sich positiv auf das Schlafklima aus und kann nächtlichem Schwitzen entgegenwirken.